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1,55 Millionen Euro für Integration im ländlichen Raum – Landkreis Karlsruhe erhält 72.000 Euro Förderung

Mit rund 1,55 Millionen Euro stärkt das Land Baden-Württemberg die Integrationsarbeit in ländlichen Regionen. Im Rahmen des Förderaufrufs „Gemeinsam stark!” werden landesweit 31 Projekte unterstützt. Auch der Landkreis Karlsruhe profitiert. Für das Projekt „BIM – Brücken ins Miteinander” stellt das Land 72.000 Euro zur Verfügung. Darauf weist die Landtagsabgeordnete Neumann-Martin hin.

„Integration gelingt dort am besten, wo Menschen sich begegnen, ernst genommen werden und Strukturen verlässlich funktionieren“, erklärt sie. „Das Projekt des Landkreises Karlsruhe setzt genau hier an und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort.“ Gerade im ländlichen Raum brauche es Zeit, Vertrauen und engagierte Akteure, die Brücken bauen.

Mit dem Förderprogramm reagiert das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration gezielt auf die besonderen Herausforderungen und Chancen ländlicher Regionen. Grundlage ist eine wissenschaftliche Untersuchung zur Integrationsarbeit außerhalb der Ballungsräume. Diese hat gezeigt, wie hoch das Engagement vor Ort ist, aber auch, wo strukturelle Hürden bestehen.

Das Projekt „BIM – Brücken ins Miteinander“ im Landkreis Karlsruhe zielt darauf ab, Zugewanderte besser einzubinden, ehrenamtliche Strukturen zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Initiativen weiterzuentwickeln. Damit wird Integration nicht als Einzelmaßnahme, sondern als dauerhafte Gemeinschaftsaufgabe verstanden.

Neumann-Martin begrüßt die Förderung ausdrücklich. „Integration entscheidet sich nicht in Konzeptpapieren, sondern im Alltag der Menschen. Dass das Land hier gezielt investiert, ist ein wichtiges Signal für die ländlichen Räume und für den Landkreis Karlsruhe.“

Die Auswahl der Projekte erfolgte durch ein unabhängiges Expertengremium. Aufgrund der hohen Nachfrage und der großen Bandbreite überzeugender Anträge gilt das Programm als starkes Instrument zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Land.

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